Der größte Luxus meiner Reise durch Kanada und die USA

Der größte Luxus meiner Reise durch Kanada und die USA hatte nichts mit Hotels, Autos oder Restaurants zu tun.
Es war die Freiheit, mehrere Wochen unterwegs sein zu können, Eindrücke zu sammeln, Menschen zu treffen, Zeit mit der Familie zu verbringen und meinen Alltag für eine Weile völlig anders zu gestalten.
Auf solchen Reisen wird mir immer wieder bewusst, warum ich mich vor vielen Jahren so intensiv mit Vermögen, Einkommen und finanzieller Unabhängigkeit beschäftigt habe.
Nicht, weil ich möglichst viel besitzen wollte. Sondern weil ich irgendwann selbst entscheiden wollte, wie ich meine Zeit verbringe.
Früher war mein Kalender voll mit Terminen, Besprechungen, Verantwortung und Verpflichtungen. Das gehörte zu meinem Beruf und ich habe diese Zeit keineswegs bereut. Aber irgendwann wurde mir klar, dass finanzieller Erfolg allein noch keine Freiheit bedeutet. Ein hohes Einkommen kann Sicherheit geben. Vermögen kann beruhigen. Aber erst wenn Vermögen eine Aufgabe bekommt, entsteht daraus wirklicher Handlungsspielraum.
Für mich bedeutet das heute: Ich muss nicht jede Entscheidung danach treffen, ob ich mir dafür Urlaub nehmen kann. Ich kann mehrere Wochen reisen, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Und ich kann weiterhin arbeiten, weil ich es möchte – nicht, weil ich jeden Monat zwingend ein bestimmtes Gehalt benötige.
Deshalb betrachte ich Vermögen heute anders als früher. Es geht nicht nur um Rendite, Depotgröße oder darum, eine möglichst hohe Zahl zu erreichen. Es geht um die Frage:
Was soll mein Vermögen eigentlich für mein Leben leisten? Schutz? Einkommen? Wachstum? Oder die Freiheit, Zeit so zu nutzen, wie ich es selbst möchte?
Nach unserer Reise durch Kanada und die USA ist mir eines wieder besonders bewusst geworden: Der wahre Luxus ist nicht, möglichst viel zu besitzen. Der wahre Luxus ist, über die eigene Zeit entscheiden zu können.


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